Wir haben langjährige Erfahrung mit der Untersuchung von Grundwasserdaten
  • Konzeptionierung einer Unterfahrung einer Deponie

    • Bild 04 Schachtbauwerk

     

    Für den Neubau der ICE-Trasse Köln/Frankfurt musste die Zugstrecke unter der Deponie Fernthal hindurch geführt werden. Im Rahmen von Voruntersuchungen im Zuge des Genehmigungsverfahrens wurden Grundwasserkontaminationen im Untergrund der Deponie festgestellt. Somit war ein Tunnel bei sehr komplexen Grundwasserverhältnissen auszuführen, da weitere Verlagerungen von Schadstoffen als Folge des Tunnelbaus in den tieferen devonischen Grundwasserleiter verhindert werden mussten. Die Planung und Ausführung dieser Bauaufgabe erfolgte auf Grundlage eines Konzeptes der Abteilung Geotechnik der Heinrich Hart GmbH  (der Vorgänger der GTM Geotechnik Mittelrhein GmbH) und des Ingenieurbüro WBI aus Weinheim.

  • Klinikgebäude in Abu Dhabi

    • Bild 02 Setzungsschaeden in einer Wohnanlage im Umfeld der Baumassnahme

     

    Für den Bau eines Krankenhauskomplexes in der Nähe von Abu Dhabi mit Außenabmessungen von rd. 200 x 250 m wurde vom Team der GTM Geotechnik Mittelrhein GmbH in Zusammenarbeit mit der Hart Consult International GmbH Konzepte zur Gründung des Gebäudes und zur Herstellung der Baugrube erarbeitet. Das Projekt weist einen stark erhöhten Schwierigkeitsgrad auf, da im Untergrund so genannte „Sabkha-Böden” anstehen. Diese Böden reagieren auf Reduzierungen des Wassergehalts oftmals mit ausgeprägten Schrumpfungen, was in der Vergangenheit im Umfeld der Baumaßnahme auch schon zu großen Schäden geführt hat. Für die Umsetzung des Projektes ergibt sich jedoch zwingend das Erfordernis einer umfangreichen Absenkung des natürlichen Grundwasserspiegels, da dieser im Niveau des geplanten Kellergeschosses ansteht. Dementsprechend war eine Baugrubensicherung und Wasserhaltung zu konzeptionieren, mit der die Absenkung des Grundwasserspiegels außerhalb der Baugrube weitgehend vermieden werden kann.

  • Neubau eines Entlastungssammlers

    • Bild 01 Uebersichtsplan

     

    Für den Bau des „Entlastungssammlers Rhein" musste eine Kanal mit einem Innendurchmesser von 2,0 m über eine Strecke von ca. 2,9 km in der Wasserwechselzone des Rheins verlegt werden. Mit Überdeckungshöhen von bis zu 9 m, der Lage der Baumaßnahme im Rheinuferbereich sowie der vergleichsweise hohen Durchlässigkeit der zu durchfahrenden Kiessande der Rheinniederterrasse lagen schwierige Grundwasserverhältnisse vor. Als Grundlage für die Planung und Ausschreibung der Baumaßnahme wurde von dem Team der GTM eine umfassende Auswertung und Beurteilung vorhandener Grundwasserdaten vorgenommen. Mit den Erkenntnissen unserer Grundwasserprognose konnte ein günstiges Zeitfenster für die Ausführung gewählt und die Baumaßnahme weitgehend unabhängig von Störungen durch Grundwasser realisiert werden. So wurde trotz der vorherrschenden schwierigen Grundwasserverhältnisse ein hohes Maß an Planungs- und Kostensicherheit bei guter Wirtschaftlichkeit erzielt.

2015 - GTM Geotechnik Mittelrhein GmbH